WISSEN

Das Erwachsenenschutzgesetz neu sieht vier Ebenen der Erwachsenenvertretung vor

Vorsorgevollmacht
Sie bestimmen eine oder mehrere Personen, die Sie einmal vertreten sollen, wenn Sie selbst nicht mehr handlungs- bzw. entscheidungsfähig sein sollten.

Gewählte Erwachsenenvertretung
Sie bestimmen selbst eine Person, die Ihre Vertretung übernimmt. Das machen Sie dann, wenn Sie nicht mehr zur Gänze handlungsfähig sind, aber noch selbst Entscheidungen treffen können.

Gesetzliche Erwachsenenvertretung
Ihre nächsten Angehörigen werden als Ihre Vertretung eingesetzt. Sie selbst können dabei nicht mehr selbst entscheiden, ob und von wem Sie vertreten werden möchten.

Gerichtliche Erwachsenenvertretung
Als allerletzte Möglichkeit bestimmt das Gericht eine Vertretung für Sie. Das geschieht dann, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen.